Komitee und Könige

The Honourable Green Cabbage Committee

Organisiert wird das Grünkohlessen ehrenamtlich vom “Grünkohlkomitee”: die meisten Mitglieder sind noch amtierende oder ehemalige Grünkohlmajestäten.

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Foto: Das 2011er Komitee

Das Komitee 2017:

Anton Melchers: Unser aus Bremen stammender 2015er Gruenkohlkoenig.

Thomas Kuiper: Früher war das Grünkohlessen noch analog – Thomas hat uns mit flinken Händen ins digitale Zeitalter katapultiert und ist die für die IT zuständig.

Nina Krohn: Aus Pinneberg! Stellt auch gerne Pässe aus!

Jacob Lohse: Lehrer aus Bremen. Will einen Gegenakzent zum klischeehaften Oktoberfest zu setzen!

Ehrenmitglieder:

Von Zeit zu Zeit setzen wir Freunden des Grünkohls mit einer Ehrenmitgliedschaft im Komitee ein Denkmal. Das sind Wolfgang Krüger, ehemaliger GM vom Shangri-La Hotel, Jürgen Rowek (NFO Overseas) und Roger Marten, dem ‘Godfather of Grünkohl’

Jens Finke: Gebürtiger Bremer und einer der Gründer des Grünkohlessens in Taipei. In seiner Eisdiele Diito Gelato arbeitet er an Rote-Grütze-Gelato und Bommerlunder-Sorbet.

Christian Rüther: Im Zuge der EU Harmonisierung von Grünkohlessen nach VDE-Norm haben wir uns sicherheitshalber einen TÜV-Prüfer ins Komitee geholt. Christian sorgt für Ordnung und Organisation.

Das Grünkohlessen verjüngt sich jedes Jahr durch das neue Königspaar, denn

ADEL VERPFLICHTET!

Zwar gibt es in Norddeutschland schon lange keine regierungsfähige Monarchie mehr, aber uns Fischköpfen ist doch eine Spur Blau im Blut geblieben – und die scheint sich bei Grünkohltouren durch die Einnahme von Alkohol noch zu verstärken:

Traditionell werden auf den Touren nämlich Grünkohlkönigin und -könig “gewählt”. Leider fällt eine faire Wahl zu fortgeschrittener Stunde und nach einigen „Kurzen” und Bierchen im Landgasthof schwer, sodass diejenigen „gewählt” werden, die am meisten Grünkohl essen. (Was nicht selten mit der Ermittlung des Körpergewichts bestimmt wird.)…..

Bei uns in Taipei dient die Wahl des Königspaars allerdings nicht nur der allgemeinen Belustigung, sondern auch zur Erneuerung des Grünkohlkomitees!

In langen Verhandlungen, Ausschüssen und Diskussionsrunden werden vom bestehenden Grünkohlkomitee potenzielle Kandidaten ausgesiebt. Dieser aufreibende und komplizierte Prozess endet dann bei der zeremoniellen Ernennung beim Grünkohlessen.

Wenn Sie also auch Interesse daran haben, ein Jahr die Grünkohldiaspora in Taipei zu regieren; hier haben wir einige FAQs (frequently asked questions) zusammengestellt:

Ich bin nicht aus Norddeutschland – kann ich König oder Königin werden?

Aber gerne! Weltoffen wie wir Nordlichter nun mal sind, möchten wir auch anderen Völkergruppen die Gelegenheit geben, an unserer Hochkultur teilzunehmen und von unseren Sitten und Gebräuchen zu lernen

Stimmt es, dass König und Königin im Anschluss an das Grünkohlessen eine „Hochzeitsnacht” im Grünkohlhotel verbringen müssen?

Das ist nicht wahr. Wir weisen aber darauf hin, dass der Genuss von übermäßigen Mengen Bommerlunder und Bier schon zu legendären Fehltritten in Fettnäpfchen geführt hat.

Was habe ich eigentlich davon, wenn ich GK-König oder GK-königin bin?

  • Grünkohlorden: wird Ihnen nach der Ernennung überreicht (ein Schmuckstück aus der Fong-Dynastie, eine Leihgabe des Nationalen Palastmuseums)

  • Hohes gesellschaftliches Ansehen
  • Erweiterung des Persönlichkeitsprofils (macht sich in jedem Lebenslauf gut!)

  • Einen guten Grund, mal wieder mit vielen alten und neuen Freunden anzustoßen.

Welche Aufgaben & Pflichten bringt das Amt mit sich?

  • Mithelfen bei der Organisation des nächsten Grünkohlessens

  • Zeremonielle Aufgaben während der Regentschaft: z.B. Vergabe von Grünkohlanbaurechten und Eröffnung von Schnapsbrennereien

Sie sehen also: Schenkelklopfen ist garantiert! – und vielleicht werden Sie ja am 17. Februar 2017 gekrönt….

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